Wiener NähbuchViennese Sewing Book

Von meinem schönen Sommerurlaub in Wien habe ich dieses Buchschmankerl mitgebracht: „Das Wiener Nähbuch – Ein Hilfsbuch für Haus und Schule“ von Kamilla Cech und Elise Pernecker (1944). Der Titel ist vielleicht etwas irreführend – zum einem gibt es gar keine besondere Wiener Nähtechnik (soweit ich weiß) noch gibt das Buch in irgendeiner Form einen Gesamtüberblick über Nähen an sich. Also was ist nun besonders? Es beinhaltet eine ausführliche Anleitung für Bettwäsche! Alte, schon längst vergessene Schnitte werden genau beschrieben. z.B. jene für ein Bettlaken mit dem fehlenden Karo in der Mitte, wie es auch bei meinen Großeltern üblich war. Oder bequeme Pölster ohne Seitennaht, weil diese auf die Hinterseite verlegt wurden. Also toll! Und es gibt ein Special über Kinderkleidung – für Mädchen und Knaben, wie es so schön heißt – z.B das Spielschürzerl, das Knabenhemd, die Knabenhose, das Hemdhoserl. Super! Und es ist ein Bild von einem der Erfinder der Nähmaschine drinnen – Joseph Madersperger, der von seinen Ideen nie profitieren konnte.

 

Auch das muss seinIn need of some labels

Heute habe ich mich um die Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebene Textilkennzeichnung bemüht gemacht. „Alle Hersteller, die ihre Textilien in Europa verkaufen, müssen die Kenzeichnung tragen.“ Mehr findet sich dazu hier, die Europäische Richtlinie, die es natürlich auch gibt, ist hier. Die Pflegekennzeichnung ist übrigens nicht Pflicht, aber lustig zum Malen. Insgesamt dann aber etwas fitzelig im Druck.

 Today I made some nice labels – 100% organic cotton. Textile products must be marked and labelled when marketed in Europe. More on this issue here