15. August 2011


Schnurpaspel

Am Wochenende habe ich erstmals ein Kissen mit Schnurpaspel genäht. Huch – gar nicht so einfach! Zuerst habe ich einmal einen Endlosschrägstreifen nach dieser Anleitung (hier) genäht. Aufs erste ist das etwas verwirrend, funktioniert aber sehr gut. Einziger Nachteil ist aber, dass man doch sehr viele Quernähte in dem fertig zugeschnittenen Schrägstreifen hat. Dann wird eine Paspel genäht mit etwa 1,5cm Nahtzugabe. Dazu habe ich eine Baumwollkordel genommen (die man vielleicht am besten vor dem Nähen noch wäscht wegen dem Einlaufen), habe sie in den Schrägstreifen eingelegt und knapp mit einem Reißverschlussfuß festgesteppt. Dann wird die Paspel an einer Kissenseite rundherum festgesteckt und wieder sehr knapp angenäht, der Rest vom Kissen wird dann eigentlich wie üblich gemacht. Es ist aber auf alle Fälle ein bißchen kniffliger, weil man sich immer an der Paspel orientieren muss. Eine gute Nähanleitung für ein Kissen mit Paspel gibt es zum Beispiel hier von Brett Bara, die auch dieses neuerschienene Nähbuch geschrieben hat. Hier findet ihr übrigens das Ergebnis meiner Bemühungen.

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